Hallo zusammen,
nachdem wir unser Traugespräch nun hatten, bin ich auf der Suche nach einem Text für die Lesung im Gottesdienst.
Könnt Ihr mir auf die Sprünge helfen? Welche Texte hattet Ihr denn / werdet Ihr denn haben? Bestimmt haben ganz viele das Hohelied der Liebe, aber das wollen wir nicht so gern, weil's wirklich jeder hat... fast ;-)
Unser Trauspruch steht im Hebräer 10, Vers 24:
Lasst uns aufeinander acht haben und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen.
Der Zusammenhang passt leider nicht als Lesung.
Wir haben zunächst überlegt, Ruth 1 zu nehmen ("Wo Du hingehst, da will auch ich hingehen, wo Du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk und Dein Gott ist mein Gott." und ein bisschen vom Zusammenhang)
Ich mag den Vers sehr gern, der Zusammenhang ist allerdings, dass das eine Frau zur anderen sagt, und zwar nach vielen Irrungen und Wirrungen (beide verwitwet, die eine hat 2 Söhne verloren).
Nachdem mein Vater vor noch nicht allzu langer Zeit gestorben ist, finde ich das sehr unpassend bzw. mir ist die Gefahr zu groß, dass die Stimmung bei meiner Familie und mir umschlägt.
Nun habe ich Google befragt und bin auf diesen Text gestoßen, der direkt nach der Bergpredigt steht (Matthäus 5):
13 Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. 14 Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. 15 Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. 16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.
Daran gefällt mir gut, dass die "guten Werke" wieder vorkommen, die auch in unserem Trauspruch eine wichtige Rolle spielen.
Was meint Ihr, findet Ihr das passend, und ist der Text lang genug?










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