Brautkleid

Ales zum Thema Brautkleid, inklusive Schnitte...

  1. peter
    (Im Hochzeitsforum einloggen, um dieses Bild zu sehen...) Die Geschichte des Brautkleids

    Weiß ist die Farbe, die als erstes genannt wird, wenn man über das Brautkleid spricht. Früher war das jedoch ganz anders. Da galt weiß als sehr unpraktisch, da es einfach schlecht zu reinigen war. Die wirtschaftlichen Verhältnisse ließen es oft nicht zu, dass man ein Kleidungsstück einzig für einen speziellen Tag nutzte, auch wenn es der Tag war, der die gemeinsame Zukunft des Paares einleiten sollte. Das Hochzeitskleid wurde Mitte des 19. Jahrhunderts auch nach den Feierlichkeiten noch getragen, etwa zu besonderen Anlässen. Im Mittelalter waren die Brautkleider häufig blau oder rot. Auch schwarz wurde getragen. 1813 wurde das erste "echte" Brautkleid vorgestellt, und zwar in Frankreich.


    Schnittformen

    Bei der Wahl des Brautkleides sollte man sich von der Vorstellung verabschieden, sich für den großen Tag zu verkleiden. Es geht um viel mehr als das. es gibt kein perfektes Hochzeitskleid, aber es gibt Kleider, die perfekt zu einem passen. Es bestehen die verschiedensten Schnittformen. Die bekanntesten Schnittformen sind diese:

    • Brautkleid-Schnitt: A-Linie
    • Brautkleid-Schnitt: Empire
    • Brautkleid-Schnitt: Fishtail
    • Brautkleid-Schnitt: Duchesse
    Jeder dieser Schnitte hat seine Vorzüge. Schönheit ist nicht abhängig von der Figur. Das perfekte Hochzeitskleid für den vielleicht wichtigsten Tag des Lebens betont die Stellen des Körpers, die man an sich selbst mag und schafft es gleichzeitig, die Stellen zu karschieren, die man als negativ empfindet. Soweit so gut, jetzt wird man als Braut natürlich nicht loslaufen und jedes Kleid anprobieren, bis man vielleicht auf das Gewünschte stößt. Wichtig ist an dieser Stelle, dass sich die Braut selbst richtig und vor allem ehrlich einschätzen kann, was den Figurentyp betrifft. Die Scheu vor dem Spiegel gilt hier nicht. Man sollte sich also ruhig, mit welchen Problemzonen auch immer und mögen es noch soviele sein, einmal nackt vor den Spiegel stellen. Scheu? Ich spreche hier bewusst von Scheu, denn für viele Menschen stellt dies tatsächlich ein Problem dar, sich so zu betrachten. Diesen Menschen möchte ich sagen, dass sich durch diese Handlung nichts zum Negativen wendet, im Gegenteil: Durch eine objektive Betrachtung wird es gelingen, die "Schwachstellen" und die "Stärken" zu definieren und aufgrund dieser Definition wird das passende Hochzeitskleid gefunden, dass die Unsicherheit umwandeln wird in Stärke!


    Das passende Kleid für jede Figur


    Im Folgenden einige Orientierungshilfen, die auf Ratschlägen von Ewelina Bujalski (http://www-kleiderfreuden.de) basieren. Sie erklärt, welche Möglichkeiten figurbedingt das "Beste" aus einer Braut herausholen.


    Große Brüste
    Worauf unbedingt verzichtet werden sollte sind Kleider im Empire-Stil. Gut geeignet dagen sind Neckholder und Kleider mit betontem Ausschnitt.


    Kleine Brüste
    Hier eignen sich Empire-Kleider wiederum sehr gut. Sie lassen die Brüste größer erscheinen. Die Länge des Kleides ist dabei nicht so wichtig.


    Große Brüste, schmale Taille
    Hier sind schmale Schnitte am besten geeignet. Sie sollten jedoch nicht eng anliegend sein. Was generell vermieden werden sollte, sind Stretch-Stoffe. Das Kleid sollte die Taille betonen und kann einen Ausschnitt besitzen, der die Oberweite gut betont. Ein V-Ausschnitt eigent sich sehr gut dafür.


    Kleine Brüste, sportliche Silhouette
    Runde Halsausschnitte sollten vermieden werden, da sie die Brüste noch kleiner machen. Ebenso sollte auf Spitzen verzichtet werden. Von der Schnittform eignet sich die A-Linie sehr gut. schlichte, auch bodenlange Kleider machen sich sehr gut.


    Große Brüste, schmaler Unterkörper und schlanke Beine
    Hier haben schlichte Kleider eine gute Wirkung. Zudem sollte auf Oberteile verzichtet werden, die zuviel Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Um ein "optisches Gleichgewicht" zu schaffen, sollten die Beine betont werden. Das gelingt unter anderem bei Kleidern mit Beinschlitzen. Was vermieden werden sollte sind Kleider die oben und ander Taille eng anliegen.


    Kräftige Oberarme
    Was vermieden werden sollte, sind Kleider mit Spaghetti-Trägern. Auch Neckholder sind hier eher unpassend. Besser eignen sich Kleider mit breiteren Trägern.


    Kurze Beine
    Hier kann "Frau" mit kurzen Kleidern Punkten, welche die Beiner länger erscheinen lassen. Um die Wirkung zu verstärken empfehlen sich Schuhe mit hohem Absatz. Es sollte jedoch auf Schuhe mit Knöchelriemen verzichtet werden. Diese bewirken, dass die Beine noch kürzer erscheinen.


    Lange Beine
    Hier sollten Schuhe mit flachen Absätzen getragen werden, etwa Ballerinas. Hochhackige Schuhe können die Wirkung der langen Beine zwar noch weiter verstärken, andererseits kann die Braut damit auch schlacksig wirken.


    Kleine Frauen
    Schulterfrei Kleider lassen die Braut noch kleiner wirken, als sie ist. Besser geeignet sind Kleider mit Neckholder. Schuhe mit hohem Absatz passen gut.


    Große Frauen
    Auch hier wird vom Empire-Stil abgeraten. Dieser Kleiderstil verkürzt optisch den Oberkörper und verlängert gleichzeitig die Beine. besser geeignet sind in diesem Fall taillierte Kleider.


    Sehr schlank
    Tabu, was natürlich nur eine Empfehlung ist, sind hautenge Kleider, da sie die nicht vorhandenen weiblichen Rundungen zusätzlich betonen. Besser würden sich Kleider eignen, die mitschwingen, wie etwa Faltenröcke. Was vom Stoff her ebenfalls toll passt sind glänzende Stoffe, beispielsweise Satin.



    Überlegungen beim Brautkleidkauf

    • 1. Inspiration. Es bestehen zahlreiche Hochzeitsmagazine, die sich auch sehr gut eignen, sich inspirieren zu lassen.

    • 2. Objektive Einschätzung. Hier hilft ein Blick in den Spiegel. Was sind die Vorzüge meines Körpers, wo sind die Problemzonen? Das sollte "geklärt werden", da so die in Frage kommenden Brautkleid-Stile eingegrenzt werden und schneller etwas Pasendes gefunden wird, was die Braut auch wirklich toll aussehen lässt, unabhängig von der Figur!

    • 3. Zeitplanung ist enorm wichtig bei der Hochzeitsvorbereitung. Das gilt auch beim Kauf des Brautkleids. Man sollte sich rechtzeitig auf die Suche nach dem passenden "Stück", da mit Lieferzeiten zu rechnen ist und zudem Änderungswünsche auftreten können, die einem erst im Nachhinein auffallen.

    • 4. Klar kann man Brautmodegeschäfte einfach so aufsuchen, um sich Kleider anzusehen und sich weiter inspirieren zu lassen. Dennoch wäre es besser, einen Termin zu vereinbaren, da sich die Verkäuferin dadurch mehr Zeit nehmen kann. Oft sind die Umkleidemöglichkeiten der jeweiligen Brautmodeläden begrenzt, was ebenso zu Engpässen führen könnte. Zudem wäre es hilfreich, wenn der verkäuferin gegenüber gleich bildlich die eigenen Wünsche an ein Brautkleid definiert werden können. Dazu können beispielsweise Ausschnitte von Hochzeitskleidern aus den Hochzeitsmagazinen vorgelegt werden.