Der Auftakt für's Hochzeitsjahr 2011 - Planerin's Romantikhochzeit mit Zeitumstellung

Dieses Thema im Forum 'Meine Hochzeitserfahrungen' wurde von Planerin2010 gestartet, 27 März 2011.

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  1. Planerin2010

    Planerin2010
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    So ihr Lieben, dann beginne ich meinen Bericht mal mit Teil: dem Standesamt.

    Zu unserer großen Freude wurden wir morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Um 8 Uhr klingelte zwar erst der Wecker und ich war als erste vor meinem Mann und seinem Trauzeugen, der bei uns übernachtete, auf den Beinen um zu duschen.

    Ich konnte mich ganz in Ruhe fertig machen, während die beiden bereits am Frühstückstisch gesessen haben. Ich selbst war froh, dass ich zumindest einen kleinen Joghurt essen konnte vor lauter Aufregung.

    Ich machte mich also zurecht, drehte mir noch ein paar Locken mit dem Glätteisen ein (die hielten nur leider nicht besonders lange) und zog mir mein cremefarbenes Kostüm an. Schatzi sa auch richtig toll aus in seinem fliederfarbenen Hemd und der Trauzeuge hatte auch ein passenden Hemd dazu angezogen.

    Überpünkltich machten wir uns dann auf den Weg zum Blumenladen, um meinen Brautstrauß, sein Revers und die Blumen für die Tische im Restaurant abzuholen. Mit den Worten "Ich möchte gerne den Brautstrauß abholen" betrat ich den Laden, worauf die Floristin dann antwortete "man sieht's, ist ja nicht zu übersehen, dass sie heiraten".

    Der Strauß war so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte:schlicht, mit 9 Blumen in rose- und fliederfarben und einem lilafarbenen Band umwickelt. Daraufhin brachten wir die Blumen dann ebenfalls superpünkltich zu unserem Leiblingsrestaurant und kamen durch den Lieferanteneingang rein, da es noch so früh (10.40 Uhr) war. Die Blumen wurden kurz in die Vasen gesteckt und die Tischkärtchen verteilt.

    Der Weg durch die Fußgängerzone zum Rathaus war dann ganz seltsam und aufregend. Jeder sah uns an, da wurde mir richtig bewusst: hey, ich bin heute die Braut und mein Schatz ist an meiner Seite.

    Vor dem Rathaus warteten wir dann noch im Sonnenschein auf unsere Gäste, vor allem aber auf meine Trauzeugin, die kurz nach 11 dort sein wollte. Da wir so allein warteten, waren wir natürlich wieder DIE Attraktion in der Fußgängerzone und vor mir stand ein Fahrrad, was einen Passanten gleich dazu bewegte mir vorzuwerfen, ob ich denn als Braut mit dem Fahrrad hier her gekommenb wäre.. Ohne Worte.. Aber ich war solche Sprüche ja bereits von meinem Junggesellinnenabscjhied gewohnt.

    Nun war es jedoch schon nach 11 Uhr und da kam auch das erste auto vorgefahren: mein Patenonkel und meine Zeremonienmeisterin. Da gabs auch gleich das erste Foto :)
    Dann folgten auch so langsam die anderen und meine Trauzeugin, die auf dem Weg noc geblitzt worden war und deshalb ein bisschen von der Rolle.

    Wir gingen 15 Minuten vor derr Trauung in Rathaus hinein, um uns bei der standesbeamtin anzumelden und die Ausweise unserer Trauzeugen vorzuzeigen. Dise benötigte sie dann aber gar nicht, da ich ihr bereits im Vorfeld gute Kopien zugeschickt hatte. Ein vergessener Ausweis wäre also in unserem Falle kein Drama gewesen.

    Mit dem Aufzug gelangten wir dann in das Trauzimmer, das eigentlich als Sitzungssaal dient. An ein Trauzimmer erinnerten eigentlich nur die weißen Stühle für uns und die Trauzeugen sowie ein kleines Blumengesteck. Aber egal, Hauptsache es war eine Vase für mein Sträußchen da.

    Die Gäste platzierten schon mal ihre Videokameras und mein Vater den CD-Player mit "unserem" Lied, das im Hintergrund die ganze Zeit mitgelaufen ist. Dann fing die Standesbeamtin mit einer Begrüßung an, ging sehr schön darauf ein, was ich ihr über uns zusammengschrieben hatte und brachte noch einige schöne Zitate sowie eine Geschichte des Kleinen Prinzen mit ein. Schon bei ihren ersten Worten kamen mir aber bereits die Tränen, das war ganz schlimm. Die ganze Zeit musste ich mich dann zusammenreisen, denn mein Taschentuch war nicht in meiner Hand. Mein Mann indes bewegte die ganze Trauung über seine Finger zum Takt der Musik, was ich aber als Nervosität empfand.

    Statt dem Ringtausch hatten wir zum Standesamt ja das Schaf-Bär-Brautpaar. Unsere Trauzeugen brachten uns die Schachteln mit dem knuffigen Inhalt und wir tauschen die Tierchen gegenseitig. Das kam sehr gut an und danach wurden sie natürlich reichlich bestaunt und betrachtet.

    Der Kuss war dann natülich der Höhepunkt nach dem Brautpaar-Tausch und ich kann euch sagen: er war genau richtig!! Dann kam das ungewohnte Unterschrieben mit neuem Namen aber auch mit dem Zeitnamen (damit hatte ich doch noch nie unterschrieben). Auch für meine Trauzeugin war das ungewohnt, mit ihren ganzen Namen zu unterschrieben.

    Die Standesbeamtin verlas noch kurz das Protokoll, wünschte uns viel Glück und wir bekamen unser Stammbuch samt Eheurkunde (wie gewünscht in passendem Format!) mit auf dem Weg.

    Es folgten Glückwünsche, bei denen es dann völlig aus mir herausströmte und ich anfangen musste zu weinen. Nach meiner Trauzeugin musste ich daraufhin erstmal meinen Mann ganz fest drücken. Sogar mein sonst so "harter" Vater hatte Tränen in den Augen und brauchte ein Taschentuch von mir und die Oma meines Mannes sagte, dass ich jetzt gehöre ich so richtig zu ihr gehöre und freute sich tierisch.

    Wir machten dann noch ein paar Bilder und verliesen als Letzte das Rathaus Hand in Hand. Vor dem Standesamt standen dann unsere Lieben und stoßten mit einem Glas Sekt (auf den Flaschen war ein Etikett mit unserem Bild) mit uns an. Dann folgte das Herz zum Ausschneiden - ich war schneller :-D Schatzi hat mich dann sehr souverän und schnell durch das Herz getragen (das hatten wir schließlich zuvor geübt). Auf vielfachen Wunsch machte er das dann sogar noch ein zweites Mal für ein Foto. Da blieb ich etwas am Laken hängen und sein Opa rief nur "macht den Jungen nicht kaputt". Aber so schlimm wars ja nicht.

    Da es so schön war zog ich sogar noch meine Blazerjacke aus, worauf dann alle mein Oberteil bestaunten ;-) Alle sagten auch ich sehe ganz toll aus. Da wir dort ne Weile standen kamen auch noch Bekannte vorbei, die mal kurz gratulierten. In der Karawane zogen wir dann durch die Fußgängerzone zum Restaurant, begleiten von der Musik aus dem CD-Player. Die riss mein Dad dann vor dem Restaurant nochmal richtig auf, als gerade "Das Beste" von Silbermond lief. Da waren natürlich dann neugierige Blicke vorpgrogrammiert aber trotzdem fing ich erstmal an mit Schatzi dort zu tanzen (das war einerseits total peinlich aber irgendwie war es uns auch egal, es war ja UNSER Tag). Meine Eltern machten dann auch noch mit :-D

    Im Restaurant stoßten wir dann nochmal an, nahmen die ersten Geschenke entgegen und liesen uns unser erstes Hochzeitsessen richtig gut schmecken. Wir saßen sogar noch länger dort als es eigentlich geplant war, aber es war eben gemütlich.

    Draußen machten wir dann noch mit unseren Trauzeugen schöne Aufnahmen, denn das Wetter spielte einfach so gut mit.

    Nachmittags stand aber dann noch Dekoration fürs 2. Restaurant abholen und dekorieren auf dem Plan, sodass der Tag doch ganz schnell vorbei ging. Aber ich habe ihn voll genossen und es war so positiv, dass die erste Aufregung verschwunden war.

    So das war der Teil 1, der 2. teil folgt natürlich :)
     
  2. Fuchsi

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    Das klingt nach einen absolut gelungenen Tag! Nochmal meine ganz herzlichen Glückwünsche! :0732:
     
  3. sn4ever

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    Ich muss es jetzt einfach sagen, ich hatte beim Lesen feuchte Augen :D
    Das klingt so wunderschön und als wäre es genau so gelaufen, wie Ihr es Euch gewünscht habt!!!
    Danke für Teil1 und ich freue mich schon sehr auf Teil2
     
  4. ArdnaS

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    Danke, dass du uns so ausführlich an diesem wunderschönen Tag teilhaben lässt. Und ich freu mich für euch, dass er so perfekt abgelaufen ist. :0732:
     
  5. isasterne

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    Herzlichen Glückwunsch:D.Teil 1 ist ja schon mal super gelungen,hoffe Teil 2 ebenso.Gespannt bin auf die Fortsetzung......
     
  6. princesse

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    wow, das war schön... scheint ja ziemlich perfekt gelaufen zu sein... Bin gespannt wie es weitergeht
     
  7. Calla

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    Oh wie schön! Klingt wirklich nach nem perfekten Tag! :D
    Ich freu mich auch auf teil 2
    Auch hier nochmal ganz herzlichen Glückwunsch :0732:
     
  8. Krissie

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    Alles alles Gute ich hoffe, der 2. Teil war genauso perfekt wie der erste.
     
  9. manumaus

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    klang einfach nur perfekt:D freu mich auf dein 2 teil
     
  10. Planerin2010

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    So Mädels, etwas spät, aber ich fange mal mit Teil 2 an.

    Die Nacht vor unserem großen Tag verging eigentlich relativ schnell, da wir beide (getrennt voneinander) noch bis ca. 1 Uhr wach waren. Habe noch etwas Musik gehört, eine Haarkur auf meine Haare gemacht, damit diese schön glänzen und bin dann eingeschlafen und nur dank der SMS von meiner Trauzeugin am nächsten Tag auch aufgewacht (mein Handywecker funktionierte irgendwie nicht). Es war also schon kurz nach 7 Uhr.

    Ohne groß über den Tag nachzudenken, duschte ich dann gleich, cremte mich ein und zog schon mal die Strümpfe an, darüber eine Bluse wegen der Frisur. Habe dann schöne Musik eingelegt mit Romantik-Songs und da klingelte es auch schon an der Tür - meine Eltern und mein Brautkleid waren endlich da und zwar pünktlich. Kurz darauf kam die Stylistin gegen 8.30 Uhr und breitete ihre Utensilien auf unserem Esstisch aus. Der Sekt stand ebenfalls schon mal bereit, wurde aber erstmal links liegen gelassen.

    Meine Mutter machte die ersten Fotos während die Stylistin mit meinem Braut-Make-Up begann. Von Aufregung noch keine Spur. Zwischendrin klingelte es nochmals an der Tür - der Fotograf war gekommen und hielt die ersten Schnappschüsse fest: meine Mutter mit Wicklern im Haar und der Trauzeuge, der noch die letzten Utensilien für die Kirche abholte aber mal schnell einen Blick erhaschen wollte. Beim Locken Drehen konnte ich mich dann sogar dazu zwingen einen Joghurt zu essen, obwohl es bestimmt eine Stunde gedauert hat bis dieser leer war :-D Dann musste auch ein Schluck Sekt her, was die Aufregung aber nur noch erhöhte...


    Überpünktlich um 11 Uhr waren wir bereits beide fertig gestylt und warteten deshalb erstmal.. Als die Trauzeugin dann kam, erlaubten wir es uns sogar noch das Video vom Standesamt am PC anzusehen (selbst das hat der Fotograf dann festgehalten). Die Ruhe war aber fatal, denn dann kam der Sturm... So langsam wurde es Zeit, ins Brautkleid zu schlüpfen, das bereits im Wohnzimmer auf dem Boden bereitet war, doch meine Trauzeugin und meine Mutter redeten noch bis ich dann stoppte und was sagte ;-) Beim ersten Versuch lag der Reifrock falsch und das ganze Spielchen ging von vorne los, bis der Moment dann da war: ich war eine fertige Braut!

    Schnell wurden dann die ersten Fotos geschossen, bei denen ich richtig strahlte. Nun fehlten noch die Schuhe, die mir meine Mutter dann anzog. Fühlte mich ein bisschen wie Aschenputtel ;-) Aber dann machte es ein seltsames Geräusch beim Aufstehen und ich dreht mich um und fragte, ob noch alles in Ordnung sei. Aber nein: ein Haken war abgerissen über dem Reißverschluss. Der Haken selbst war nicht aufzufinden und ich wusste nich wo mein Mann das Nähzeug nach dem Nähen des Bärenanzuges versteckt hatte. Die Nähmaschine hatte er in den Keller gebracht, daher vermutete ich auch dort das Nähzeug. Aber im Brautkleid in den Keller?? - Niemals! Deshalb schickte ich meine Trauzeugin runter in unseren Keller (und musste ihr zwei mal erklären, wo sich der Raum befindet). Beim ersten Mal kam sie wieder und fand nichts (meine Mutter suchte derweil den Haken) und ging anschließend zusammen mit meiner Mutter runter. Dazwischen kam noch mein Dad und suchte ebenfalls. Ich fand den Haken letztendlich aber er war hinüber.

    Mein Vater schlug dann vor, meinen Mann anzurufen, das es erst ca. 12 Uhr war (Kirchenbeginnn war um 13 Uhr). Ein Glück - er meldete sich auf seinem Handy und sagte mir, wo sich das Nähzeug befand. Schnell wurde ich provisorisch genäht, auch der Fotograf unterstützte meine Mutter sogar dabei ;-) und eine zusätzliche Sicherheitsnadel wurde drangemacht. Nun noch schnell die Handschuhe und die Jäckchen drüber, denn es waren nur ca. 13 Grad im Freien und etwas windig. Mein Vater holte meinen Strauß hoch in die Wohnung während ich noch etwas Lippenstift auftrug und dann fuhren wir mit zwei Autos in Richtung Kirche. Aufgrund des Windes aber nur mit Tempo 40.

    Schon auf dem Weg hupften dann viele Autofahrer und ich wurde so aufgeregt, dass mir schon übel war und ich konzentrierte mich aufs Atmen. Kurz vor der Kriche ließen wir meine Trauzeugin mit meiner Mutter überholen und warteten noch kurz in einer Parkbucht. Das war schlimm... Die Kirchenglocken hörte man nun schon und wir fuhren mitten auf den Krichenplatz. Die Kirchentüren waren bereits offen und der Pfarrer kam raus und begrüßte uns. Er fragte gleich, ob ich aufgeregt wäre und ich müsse das doch nicht. Trotzdem musste mir meine Trauzeugin Hädnchen halten. Die Mesnerin wünschte mir noch viel Glück und eine Verwandte meines Mannes huschte kurz an uns vorbei (war mir etwas unangenehm, aber sie war zu spät dran, da sie von weiter weg anreiste).

    Der Pfarrer sagte: "nun müssen wir aber" und wir gingen die Treppen hoch, mein Vater hielt die Schleppe und meine Trauzeugin gab dem Musikverei ndas Zeichen zum Start des Liedes "Treulich geführt". Mein Vater meine noch "mit dem linken Fuß gell" und los ging es. Ich konnte mich gar nicht mehr konzentrieren, mit welchem Fuß ich leif ich sah die Gäste uns anschauen und meinen Schatz vorne stehen. Ich sah so viele Gäste an wie möglich, um zu sehen, wer alles gekomm war. Da war meine Tante, meine Schwägerin, meine Freundin, meine Kolleginnen, meine Schwiegermama, noch ne Freundin, die Kollegen meines Mannes..Es ging so schnell, obwohl der Gang so lang war. Und da vorne war auch noch der Fotograf, also schnell mal lachen nicht vergessen, aber auch Schatzi nicht aus dem Blick verlieren und schauen, ob man noch auf dem richtigen Fuß ist.. Schnell der Brautstrauß an die Mutter abgegeben, dann der Kuss von meinem Vater und die Übergabe und ein absolut glückliches Gefühl bei meinem Schatz zu sein und dann hinsetzen mit dem Kleid, die erste Hürde, aber es funktionierte.

    Nun musste ich erstmal runterkommen vor lauter Aufregung und der Pfarrer schaffte das recht gut mir seiner Predigt von Stachelschweinen, der Verständigungsschwierigkeiten zwischen Mann und Frau und damit, dass ich mich am Vorabend noch mit dem falschen Namen am Telefon gemeldet hatte.
    Schatzis Hand hielt ich dabei die ganze Zeit ganz fest. Und da kam auch scho ndie Stelle im Kirchenheft: Trauspruch, Rüstgebet... Beim Trauspruchende "bis dass der Tod scheide zwischen mir und dir" musste ich fast weinen und dann ging es vor zum Knien (dabei musste ich so zittern aber man sieht es nicht auf dem Video). Auch das war so schön, ebenso wie die Fürbitten unserer Trauzeugen. Dann das Ja-Wort und der Ringtausch, bei dem ich so aufgeregt war, dass ich nicht mehr wusste, an welchen Finger der Ring gehört!
    Und dann unser Treueversprechen mit Mikrophon oh nein. Schatzi fing an, es war so schön aber ich bekam vor Aufregung wieder fast nichts mit. Dann ich.. Bekam fast keinen Ton raus aber Schatzi hats gefallen. Dann kam ein Lied und wir sollten uns setzen aber wir fragten uns, ob wir jetzt die Stelle mit dem Kuss übersprungen hatten und küssten uns auf Kommando zwei mal. Hat aber wohl laut Video keiner mitbekommen, aber es gehörte für uns einfach dazu und sio nahmen wir unser Schicksal selbst in die Hand :)

    Beim Knien hatte ich das Krichenheft noch meiner Trauzeugin gegeben, es war also nach dem Kuss weg und wir mussten versuchen, asuwendig zu singen. Dann gabs noch was zum Zuhören und wir bekamen eine Bibel geschenkt. Während des letzten Liedes kam dann die Sonne durch die Krichenfenster, das war so schön und passte so super zum Lied "I will follow him", es war so fröhlich.. Hätte am Liebsten mitgeklatscht.. :congrats:

    Die Gäste verließen auf unseren Wunsch vor uns die Kirche und wir genossen den gemeinsamen Gang nach Draußen in vollen Zügen. Es erwarteten uns dann Streublumen und zwei Herzluftballons, die wir auf 9 (da wir nun 9 Jahre zusammen sind) in die Luft steigen ließen. Anschließend sollten wir noch Babywäsche von der Leine nehmen und es folgten Glückwünsche und zahlreiche Umarmungen, dann ein Gruppenfoto normal und als Herzform und Fotos mit den Eltern, Trauzeugen und Geschwistern.

    Mit dem Brautauto und gefolgt von unseren Gästen fuhren wir dann durch die Stadt und zogen alle Blicke auf uns. Ich hatte so Hunger aiuf einmal! Zum Glück gabs ja in der Location gleich Kaffee und Kuchen, davor aber noch posieren vor dem Auto, mit einem Glas Sekt anstoßen :smiley_emoticons und einen Baumstamm sägen. Ein Stück Kuchen gönnten wir uns, begrüßten die Gäste mit einer kurzen Rede, ich machte mich schnell frisch und dann überreichten wir noch meinem Musikverein unser Geschenk während es draußen regnete, was uns aber nicht davon abhielt zum Schloss zu fahren, um dort Bilder zu machen.

    Dort angekommen regnete es auch nicht mehr und wir machten schöne Bilder. Nur etwas windig war es und zwischendrin haben wir auch etwas Regen abbekommen, aber das störte wenig beim Fototgrafieren. Wie hatten soviel Spaß uns unter meinem langen Schleier zu verstecken und zu posieren :-D

    In der Location war gerade die Diashow meiner Mutter mit Bildern von uns zu Ende und alle Hochzeitszeitungen verkauft. Es lief alles und ich konnte kurz mal sitzen und etwas trinken, dann natürlich von Gast zu Gast mal etwas reden. Das Essen konnten wir spontan vorverlegen auf 18.30 Uhr und es schmeckte super. Nach dem Essen war das Photobooth im Nebenraum aufgebaut und sogar die Omis nahmen die in Anspruch und empfanden es als eine tolle Sache. Die Fotos wurden dann immer gleich vom Fotografen ausgedruckt. Dann kamem die Reden der Väter und auch schon der erste Tanz, ein langsamer Walzer. Erstmal allein, dann ein Disco-Fox mit Eltern und Trauzeugen und anschließend durften alle mitmachen. Die Tanzfläche war aber da an eigentlich immer gut gefüllt, egal bei welchem Lied :smiley1176:

    Meine Mutter überraschte uns dann nochmal später mit einer goldenen Box und einem Gedicht mit meinen Kinderbüchern, Filmen und Spielzeug. In der Box befand sich dann das, wovon ich laut meiner Mutter immer geträumt hatte: ein Barbie-Brautpaar! Das hat mich schon von den Socken gehauten!

    Das erste Spiel war dann die Reise nach Jerusalem und wir bekamen einen Kalender mit Aufgaben der jeweiligen Verlierer des Spieles zum Beispiel, wer im Januar bei uns Schnee schieben muss. Das kam gut an und war sehr lustig. Anschließend kam die Hochzeitstorte aus Eis, die sehr gut ankam und ratet mal, wer die Hand oben hatte :-D
    Habe Schatzi extra das Messer gegeben, damit ich nicht unten sein muss. Aber dafür hätte er das eis fast auf mein Kleid gekleckert, es hat aber zum Glück nur den Handschuh getroffen.

    Ein weiteres Spiel war das Spiel, bei dem man einen Kochlöffel und ein Weizenbierglas in die Hand bekommt und dem Brautpaar Fragen gestellt werden z. B. wer schläft länger. wir hatten 18 von 22 Fragen richtig beantwortet und uns damit ein Eis verdient. Ganz kurz nahm ich mir dann sogar noch Zeit, um mit meiner neuen Schwägerin einen Sekt im Auto zu trinken.

    Später kam dann noch der Vater-Tochter-Tanz mit "I loved her first" und ganz am Ende "Das Beste" von Silbermond, alle Lichter waren aus und wir allein in der Mitte und sangen uns das Lied gegenseitig vor. Das war so schön!! Das wars dann schon nach der Zeitumstellung und wir verabschiedeten uns von den Gästen, da wir schon richtig fertig waren und bereits Blasen an den Füßen hatten (trotz teurer Schuhe).

    Alle Gäste und der DJ bewunderten den ganzen Tag, dass man bei uns eine große Liebe spürt, die zwischen uns ist. Das hat uns schon stolz gemacht, auch die Worte, dass das ja so eine tolle Hochzeit wäre und sie sowas noch nicht erlebt bzw. nicht gedacht hätten. Einfach toll!

    Ich kann sagen: alles war perfekt, auch wenn wir kurzfristig noch Absagen bekommen haben. Die Kirche war schön, das Wetter hat einigermaßen mitgespielt, wir haben schöne Fotos gemacht, ich war seine Top Braut und er mein Top Bräutigam und die Gäste waren zufrieden. Und das Wichtigste: wir sind glücklich!!!

    :animierte-smilies-h
     
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