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Hochzeit ohne Standesamt

monet-x3

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#1
Gestern haben sie im Radio gesagt, dass es irgendwo bald möglich ist nur kirchlich zu heiraten. Aber vor dem Gesetz gelten die Paare trotzdem als ledig.

Also ich finde das Ganze etwas überflüssieg oder was meint ihr? Wer heiratet denn ohne danach "richtig" verheiratet zu sein? Oder hat das einen Grund den ich übersehen habe?
 

Odie

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#2
Da stimme ich dir zu, Maika ... ich finde auch, dass es dann überflüssig ist zu heiraten...nur vor Gott als verheiratet zu gelten kann ja nicht der Sinn des Ganzen sein...

Das Thema geistert ja schon seit längerem durch die Medien , ist aber wohl grad wieder aktuell... als ich zum ersten Mal davon hörte, dachte ich noch es würde dann auch vor dem Gesetz gelten, wie in einigen anderen Ländern ja wohl auch...( ? )

So recht erschließt sich mir der Grund auch nicht warum man so handeln sollte... ?!?:em16:

LG
 

Ramona

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#3
Für mich würde das auch nur Sinn machen, wenn wie in den USA der Pfarrer auch das staatliche Recht der TRauung hat.

Hmmm mir würde da nur ein Grund einfallen. Meine Cousine zum Beispiel würde sehr gerne heiraten. Können aber nicht, da ihr Freund noch studiert und er dann kein Bafög mehr bekommen würde. Nur mit ihrem Gehalt geht es aber nicht. Das wär dann ne Möglichkeit für die beiden trotzdem zu heiraten ohne rechtliche Auswirkungen. Ob die das aber so wollten, wüsst ich jetzt auch nicht.... Nur der Feier wegen und des GEfühls der Zusammengehörigkeit vielleicht? Keine Ahnung :em2300: muss wahrscheinlich wieder jeder für sich entscheiden. Tut zumindest keinem weh.
 

thea

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#4
Heute steht es in der Zeitung: die VOraussetzung der standesamtlichen Trauung vor der kirchlichen ist nicht mehr gegeben - allerdings sind die nur kirchlich Verheirateten für den Staat NICHT verheiratet (hat also keine zivilrechtlichen Folgen).
Hintergrund ist wohl, dass man niemandem verbieten kann (Stichwort Religionsfreiheit), eine Handlung nach seinem religiösen Bekenntnis zu vollziehen, die er oder sie aber als Privatsache ansieht, die den Staat erstmal nichts angeht.
Und der zweite Hintergrund ist wohl genau so ein ähnlicher, wie ihn auch Ramona angesprochen hat; zielt aber eher auf ältere Menschen, die ein zweites Mal heiraten wollen, aber durch die Heirat (wegen Verlust von Witwenrenten zum Beispiel) wirtschaftlich deutlich schlechter dastehen würden.
Ob es nötig ist, die Verbotsregelung zu kippen oder ob es zu wenig weitreichend ist, weil es staatlich nicht anerkannt ist... schwierig. Immerhin steckt hinter der ganzen Sache ein ausgeklügeltes Vertragswerk (der Staats-Kirchen-Vertrag, der auch so Sachen wie die Kirchensteuer, die Verflechtungen von Staat und Kirche beispielsweise bei der Kinderbetreuung (Kindergärten und Co) und Pflege (Caritas und Co) oder auch den Religionsunterricht an staatlichen Schulen reglet) hinter. Daran was zu ändern, dass eine kirchliche Trauung auch zivilrechtliche Folgen hat, ist wahrscheinlich eher schwierig.
So bleibt es eine persönliche Entscheidung, über die eigentlich gar nicht viel Aufhebens gemacht werden muss. Was die Berichterstattung in den Medien angeht für mich also eher kein Thema von wirklichem öffentlichem Interesse, sondern eher ein klassischer Sommerlochfüller. ;)
 

Odie

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#5
ok, die "finanziellen"-Aspekte als Grund leuchten mir ein...

Ich denke aber nicht, dass es wirklich viele Leute ausnützen würden...

LG
 

kathy1987

Ganz gerne hier
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#6
Ich find es auch irgendwie blödsinnig. Wenn das Stndesamt dann wenigstens ganz weg fallen würd, wäre es toll, dann würden wir auch nur Kirchlich heiraten, da wir das Stndesamt eh nur für den schriftlichen teil sehen. Aber es gibt bestimmt welche, die sich NUR in der Kirche trauen lassen. Für mich wäre es jedenfalls überhaupt nichts. Wenn ich schon heirate, will ich auch seine Frau sein ;)
 

event-filmer.de

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#7
Da kann man mal wieder sehen, wie sich bezahlte Hohlköpfe genau so hohle Gesetzesentwürfe einfallen lassen, nur um mal wieder Lohnempfangsberechtigung zu demonstrieren und dem Staat (also uns) zur Last zu fallen. Plädiere für sofortige Enthebung ihres Amtes ohne Pensionsberechtigung.
Es gibt sicher noch sinnlosere Gesetze, aber das hier gehört mindestens in die Top5.
 

thea

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#8
Aha. Ich fände es nett, wenn du deine doch recht forsch vorgetragene Meinung (nichts dagegen, darf jeder so sehen, wie er will) irgendwie auch begründen würdest, event-filmer. Du kommst hier relativ harsch rüber und das finde ich eigentlich schade für eine Diskussion zu diesem Thema..
Just my 2 cents.
 
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#9
Also ich muss zu dem Thema sagen, dass ich es absolut nicht schlecht finde, dass man sich auch ohne gesetzlich verheiratet ist zu sein, sich kirlich trauen zu lassen.
Nur ich frage mich, wenn der Gesetzgeber dies erlaubt ob die Kirche mitmacht
Auf jeden Fall kann ich die ganzen widersprüche dagegen nicht verstehen, denn wieviele Pärchen dürfen sich ohne zu heiraten gesetzlich als Lebensgemeinschaft eintragen um somit die Vorzüge von Ehepartnern im Staat zu genießen (die Paar die es da noch gibt...) dann müsste man ja genauso sehen, dass es total doof ist, das sie nicht heiraten...
Heiraten ist so vielfältig... und jeder der es möchte sollte es machen können um seine Liebe mitzuteilen, aufzufrischen, zu feiern, zu geloben, nur muss er es dann auch vorm Gesetz machen? Ich für meinen Teil werde zwar standesamtlich heiraten, aber in Wirklichkeit muss ich sagen, ist der Teil für mich nebensächlich, ich freue mich vielmehr auf die schöne Feier um mit allen zusammen unsere Liebe zu feiern, alle eben an unserem Leben teilhaben zu lassen und eine geile Party mit uns zu feiern. Und das möchte ich eben vorher noch in einer freien Trauung festigen, das ist mir wichtiger, bekannt zu geben, dass wenn auch nicht jeder an die gesetzliche Ehe glaubt, doch niemand aufhören sollte an die Liebe zu glauben...
So nur mal meine Meinung dazu. :)
 

Nitsrek

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#10
Ja, aber wenn ich es richtig verstanden habe, übernimmst du ja bei einer NUR-kirchlichen Trauung auch nicht den Nachnamen (Namensänderung läuft ja quasi über das Standesamt). Und das würde mich schon stören, weil für mich steht jetzt schon fest, dass ich mal den Namen meines Freundes annehmen werde (schon allein, weil sein Vorname mit meinem Nachnamen total doof klingt), und das gehört für mich dazu und macht mich stolz, nach außen hin zu zeigen, dass ich zu ihm gehöre.