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Katholisch und Evangelisch

ram

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#1
Hallo :)

meine Verlobte und ich wollen im Mai heiraten aber ihr werdet es nicht glauben, wir haben sowas noch nie gemacht ;-).
Mit dem Standesamt haben wir vorab schonmal gemailt, da wir nicht in unserem Wohnsitz sondern im Geburtsort meiner Verlobten Standesamtlich heiraten wollen. Man kann das Standesamt frei wählen.

Nun aber zum kirchlichem Teil, den wir in unserem Wohnort machen wollen. Meine Verlobte ist katholisch und ich bin evangelisch. Könnt Ihr mir sagen wo und wie man das jetzt anmeldet? Kann man Kirche und Pfarrer auch frei wählen? Wie geht das bei einer gemischten Hochzeit? Wir wollten das eigentlich nicht so steif haben. Wir wollen auch einen Sänger und Fotografen/Videografen beauftragen. Bei der katholischen Kirche soll es ja recht steif zu gehen was solche Dinge angeht, oder? Und wie meldet man das überhaupt an? Geht man einfach Sonntags zum Gottesdienst und redet mit dem Pfarrer nach dem Gottesdienst? Geht man zum evangelischen oder katholischen Pfarrer? Kostet das was?
Fragen über fragen :) Ich hoffe Ihr könnt etwas Licht in unser Dunkel bringen :)

Gruß
Benni
 

peter

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#2
Hallo Benni,
in diesem Fall würde sich eine ökumenische Trauung anbieten.
Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Kirchliche Trauung für Paare verschiedener Konfessionen. Man sollte sich das jedoch nicht um eine evangelisch-katholische Mischung sondern eher um eine evangelische Trauung mit einem katholischen Beistand oder umgekehrt.
Zuerst wird dabei der Geistliche informiert in dessen Gemeinde Du wohnst, erst danach wir der Pfarrer der anderen Konfession hinzugezogen.


Auch bei dieser Form der Trauung findet natürlich vorher ein Traugespräch statt, bei dem beide Pfarrer anwesend sein sollten.

Der erste Schritt:
Als erstes setzt ihr euch mit dem Pfarrer der zuständigen Gemeine in Verbindung und vereinbart einen Termin zu einem unverbindlichen Gespräch. Dort erhaltet ihr Informationen zu den Möglichkeiten einer Trauung und deren Ablauf.

Eine weitere Überlegung:
Interessant wäre vielleicht auch eine Freie Trauung. Dort habt ihr weitere Möglichkeiten, eure Hochzeitszeremonie individuell zu gestalten.
Weitere Hinweise dazu erhältst Du hier im Forum.

Bis dann,
Peter
 

ram

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#3
Danke für die Antwort :)

wo findet denn so eine freie oder okumenische Hochzeit statt? In der Kirche? Und wie viel Vorlaufzeit braucht man eigentlich? Bisher haben wir das unseren Eltern noch nicht gesagt weil die Eltern von Ihr recht weit weg wohnen und wir die nicht so oft sehen. Ende November wollen wir das dann allen mitteilen. Termin soll ja das Wochenende vom 11.5.07 sein. Meint Ihr das das hinhaut mit der ganzen Planung und Vorbereitung? Wären dann 5 Monate für die ganzen Vorbereitungen. Bekommt man eiegntlich vom Arbeitgeber Sonderurlaub?

gruß
Benni
 

peter

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#4
Hi Benni,
ob das hinhaut hängt natürlich von vielen Faktoren ab. 5 Monate können recht kurz sein, wenn man (wie ich) 60-70 Stunden die Woche arbeitet.
Möglich ist es jedoch. Der Termin beim Standesamt kann sowieso erst 6 Monate vor der Hochzeit festgelegt werden.

Auch der "Umfang" der Hochzeit spielt natürlich eine Rolle und das Budget, dass Dir zur Verfügung steht. Vielleicht lässt das Budget ja sogar einen Hochzeitsplaner zu? Denke aber bitte daran, falls Du dich für ein Hochzeitsvideo oder Fotos entscheidest, rechtzeitig zu buchen. Die meisten Hochzeiten finden am Wochenende statt.
Die guten Filmer und Fotografen sind oft schon Monate im Vorraus ausgebucht.

Auch die Lieferzeiten solltet ihr einplanen, speziell für´s Hochzeitskleid. Vielleicht sind Änderungen nötig und es muss erneut eingeschickt werden.
Im Downloadbereich findest Du übrigens auch einen Zeitplaner.

Bei der freien Trauung seid ihr natürlich, was den Ablauf angeht, sehr flexibel. Fragt doch mal einen freien Theologen, wie Harry oder peter-norge aus diesem Forum (siehe Mitgliederliste). Die helfen euch da bestimmt gerne weiter, wenn ihr weitere Informationen benötigt. Ein anderer Mann "vom Fach" ist auch Patrick ("Hochzeitsplaner"), der sehr viel Erfahrung mitbringt.

Also, nicht nervös werden, das klappt schon
:wink:

Liebe Grüße,
Peter
 

peter-norge

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#5
freie trauung

eine trauung mit einem freien theologen ist immer eine gute alternative, wenn es an der regeln der institution kirche schwierig wird

leider geht immer noch kirchenrecht vor MENSCH leider
deswegen gibt es eben menschen wie harry oder mich
peter freier theologe

siehe auch:
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peter-norge

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#7
evangelisch/katholisch

ja es ist wirklich schade,
das beide Kirchen sich nicht am menschen orientieren und immer mehr abstand zu jesus und dem was er gepredigt und gelebt hat bekommen
und dabei ganz vergessen was der eigentliche auftrag war

peter
 
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#8
Peter, Deine Kritik in Ehren, aber Du wirst zugeben dass es Sinn macht wenn es gewisse Regeln gibt, die den Umgang miteinander erleichtern. So ist das halt auch in religiösen Gemeinschaften.
Die beiden großen Kirchen bieten inzwischen sehr flexible Lösungen für Trauungen an.
Wenn beide eine kirchliche Trauung wünschen, dann finde ich eine freie Trauung nicht unbedingt sinnvoll. Einer Gemeinde anzugehören hat eben schon auch eine Bedeutung.
Mir persönlich ist es lieber ein Paar frei zu trauen, das sich bewusst für eine nichtkirchliche Feier entschieden hat.

"Ökumenische Trauungen" gibt es übrigens gar nicht, nur evangelische Trauungen mit katholischer Beteiligung bzw umgekehrt.
 

peter-norge

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#9
evangelisch katholisch

hallo thorsten,
ja es ist richtig das es regeln geben muss, aber sie sollten sich schon am menschen orientieren und es dem menschen nicht so schwer machen
es ist auch richtig das es mittlerweile-teilweise großzügige regeln gibt aber die sind eben doch sehr stark vom einzeln pfarrer oder pastoren abhängig - wie ich es selber erlebt habe und immer wieder erfahre

peter
 
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#10
Hallo Thorsten, was meinst Du denn damit, wenn Du sagst, dass es keine ökumenische Trauung gibt? Eine Hochzeit ist der Bund für´s Leben und auch der wird nicht immer eingehalten. Trotzdem gibt es ihn...