Weitere Tips für einen diplomatischen Umgang eifriger (Schwieger)Mutter

Dieses Thema im Forum 'Kaffee-Klatsch' wurde von Rantanplan gestartet, 16 November 2010.

  1. Rantanplan

    Rantanplan
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    Juten Tach ,

    emsige Mütter / Schwiegermütter werden wohl immer ein Thema bleiben,bereits als wir gesagt haben "Wir trauen uns" , fiel für meine Schwiegermutter in Spe der Startschuss für sämtliche Überlegungen und Planungen, was sich erstmal gar nicht als so großes Problem darstellte.

    Bis August ist noch Zeit, doch Schwiegermama hat sich alsbald ein dickes Buch mit Notizen angelegt , analysiert sämtliche Promi-Hochzeiten im TV und hat eigentlich schon den ganzen großen "Tag" von morgens bis abends geplant sodass wir schön öfters ein "Ähm, das entscheiden wir dann doch selber ob wir das möchten" entgegenbrachten.

    Letzte Woche gab's dann ziemlichen Knatsch.

    Nämlich darüber das wir nicht, wie angenommen, katholisch sondern evangelisch heiraten (ökomenisch wollen wir nicht).

    Wir sind uns darüber absolut einig, doch bei der Gegenseite brach dann eine Welt zusammen:

    Was denn mit unseren Kindern mal wäre (wir wissen noch gar nicht ob wir 100%ig mal Kinder wollen :noidea: ) , die würden ja dann nicht im katholischen Glauben erzogen (das in der evangelischen Kirche der Satan anbeten hab ich bisher noch nicht gehört...) , wir könnten doch ökumenisch heiraten und was denn mit den Kirchenliedern dann wäre :)icon_eek: ) und mit der Sängerin? (wir haben noch nie was von einer Sängerin bei unser Hochzeit gehört [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] :icon_eek:) und und und.

    Lange Rede , kurzer Sinn ... die Frage stellt sich natürlich jetzt nach der weiteren, möglichst diplomatischen Vorgehensweise.

    Für mich / uns steht fest, das wir evangelisch heiraten. Punkt. Aus. Darüber wird auch nicht mehr groß diskutiert. Dennoch werden wir um ein klärendes Gespräch wohl nicht drum herumkommen , das nochmal eindeutig klarmacht, das wir den Tag so planen wie es uns gefällt.

    Gibt's Tips, wie man solche Situationen ohne viel TammTamm über die Bühne bringen kann?

    Gruß Herr und Frau Rantanplan
     
  2. Calla

    Calla
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    Hallo!
    Ohja das alt bekannte Thema, ich glaube ihr werdet NICHT EINE Braut treffen, der es anders geht! Das ist nun mal so und wird sich wohl auch nicht ändern!
    So böse das Klingen mag, aber da Hilft nur mal kräftig mit der Faust auf den Tisch hauen!
    Im ersten Moment wird die gegenseite zwar erstmal schlucken und evt auch beleidigt sein, aber nur so geht es.
    Einfach mal anklingen lassen, das dass EURE Hochzeit ist und der rest glück hat überhaupt dabei sein darf! ;)
     
  3. Mupfelmu

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    Hallöchen, das Problem kenne ich. Ich bin noch nicht mal verlobt und mein VATER plant jetzt schon meine Hochzeit. Aber bis ins Detail und angefangen von dem Polterabend bis zur Unterbringung der Gäste und und und......
    Ich glaube da sollte sich dein Mann als Kind mit den Eltern zusammensetzen und ihnen in Ruhe sagen: Liebe Eltern, es ist sehr nett von euch dass ihr uns helfen wollt. Wir nehmen eure Hilfe auch gerne an. Aber dazu müssen wir erst mal wissen wo wir Hilfe benötigen. Wir möchten unsere Hochzeit selber planen. Ihr könnt eure Ideen gerne mitteilen aber entscheiden möchten wir gerne selber. Wir haben uns für eine evangelische Trauung entschieden. Davon abgesehen sind wir doch alle Christen und dem einen Buch der Bibel verbunden. Wir sind alt genug und es wäre schön wenn ihr unsere Entscheidungen auch respektiert. Wir berücksichtigen eure Ideen und setzen uns damit auseinander, aber letzendlich soll es unser Start ins Leben sein und da müssen wir unsere Entscheidungen als Paar treffen und wollen auch dass unsere Hochzeit unsere gemeinsamen Wünsche widerspiegelt. Eure Ideen sind willkommen, aber überlasst uns selbst die Planung und Entscheidung."
    Ich denke wenn "das Kind" offen und ehrlich mit den ELtern darüber spricht wird es gar keine so große Auseinandersetzung.....sie wollen ja (hoffe ich) nur das Beste....nutzt das und macht ihnen klar dass ihr "lernen" müsst eure Entscheidungen als Ehepaar zu treffen und Ratschläge,Ideen und Hinweise auch das bleiben müssen was sie sind, gutgemeinte Hilfen, aber keine vorweggenommenen Entscheidungen
     
  4. princesse

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    Ich glaube unsere Eltern sind komisch, die mischen sich (bis jetzt!!) noch gar nicht ein. Meine Mama ist immer so gestresst, die kommt da gar nicht zu und meinte nur ich soll ihr Bescheid sagen, wenn ich Hilfe von ihr möchte. Und seine Mama ist wohnt so weit weg, dass sie glaube ich gar nicht auf die Idee kommt irgendwas zu organisieren.
    Aber wenn das so ist, dann denke ich auch es ist das beste ehrlich und klar und deutlich seine Meinung zu sagen, das erspart eine Menge Ärger... auch wenn es erst einmal sicher hart ist.
     
  5. ArdnaS

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    Ich kenne das Problem (glücklicherweise) auch nicht. Seine Eltern kenne ich gar nicht und meine Mutter vertritt die Meinung, dass es unser Tag ist und wir ihn genau so gestallten sollen, wie WIR wollen b
    Aber wenn es anders wäre, würden wir uns trotzdem zu nichts drängen lassen und wenn es freundlich nich verstanden wird, würde ich dann auch mal laut werden
     
  6. Mupfelmu

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    Natürlich ist es hart, aber ich glaube wenn ihr das als Paar macht kommt es mehr als Vorwurf. Macht es allerdings das Kind dieser Eltern, dann wirkt es nicht so hart, sondern ist weniger streng und konfliktgeladen. Oder ihr macht es zusammen und appelliert trotzdem an die "Seele" der Eltern, dass sie euch euren Weg gehen lassen müssen, ich sage meinem Papa auch schon die ganze Zeit, dass wir mal selber entscheiden wen wir einladen und wo wir feiern und dass das unsere Hochzeit ist, die uns wiederspiegeln muss und für uns der perfekte Start werden soll und nicht der Start, den mein Vater sich wünscht. Meine mama ist da ganz anders, die sagt immer, macht ihr mal, ihr sagt schon wenn ihr hilfe benötigt......die wird ihn bestimmt noch bremsen wenns mal soweit ist
     
  7. Calla

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    Es gibts sowas wirklich??
    Krass...damit hätte ich nicht gerechnet!
    NA aber wartet mal ab!! :00008353:
    Und das mit dem "Die Wohnen weit weg" gilt bei uns nicht, bei uns Wohnen auch alle weiter weg und das stört aber nicht beim eifrigen Planen!! :00008356:
     
  8. Mupfelmu

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    Jap ArdnaS.....was sein muss muss sein...........
     
  9. Mupfelmu

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    Aber tröste dich Rantanplan, die beruhigen sich dann auch wieder.....wollen ja auch zur Hochzeit kommen ;-)
     
  10. Fuchsi

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    Das Problem kenne ich nun gar nicht - ich wünschte eher, meine Mutter würde mal mitplanen, die ignoriert lieber... *seufz*

    Rantanplan, ein bisschen kann ich deine Mama verstehen. Wenn sie gläubig katholisch ist, ist die "korrekte" Trauung natürlich sehr wichtig für sie, denn (ich erwähne das immer wieder ;) ) - es gibt in dem Sinne keine evangelische Trauung. Für die Evangelen wird die Hochzeit gültig und bindend auf dem Standesamt geschlossen und danach "nur" (das ist nicht abwertend gemeint, bitte!) ein Festgottesdienst gefeiert, bei dem dann nochmal explizit der göttliche Segen für die Verbindung erbeten wird.
    Aus katholischer Sicht gilt man dadurch aber nicht als gültig (und sakramental) verheiratet, entsprechend sind auch eventuelle Kinder nach katholischer Lehre unehelich usw. usf.

    Ich will gar nicht sagen, dass ihr nicht heiraten dürft, wie ihr wollt - es ist schließlich EUER großer Tag. Ich werbe nur um ein bisschen Verständnis für deine Ma. Sie meint das bestimmt nicht böse.
     
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