Wir haben geheiratet

Dieses Thema im Forum 'Meine Hochzeitserfahrungen' wurde von pumba gestartet, 24 August 2009.

  1. pumba

    pumba
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    Hallo Ihr Lieben!

    Bevor ich anfange einen ellenlangen Bericht zu schreiben habe ich schon mal ein paar Fotos (wir haben über 1500 Fotos!!!) hochgeladen. Der Bericht folgt dann in kürze, denn es wir sicherlich ein ganzer Roman werden. Aber schon mal so viel es war eine wunderschöne Hochzeit und ich kann getrost behaupten, dass dies der schönste Tag in meinem Leben gewesen ist. Näheres folgt in den nächsten Tagen
     
  2. Pfiff75

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    Tolle Bilder und so toll, dass esmit deinem Kleid doch noch geklappt hat!
     
  3. Angel

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    Ich schließe mich an, sehr schöne Bilder. Und Du hast super ausgesehen in Deinem Kleid!
     
  4. fifisuchard

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    Tolle Fotos! Ich freu mich schon auf den Bericht und was es mit den Bikern auf sich hat :D
     
  5. Masine

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    Schöne Fotos! Da freu ich mich doppelt, dass der Tag so toll war, nachdem du ja vorher so viele Sorgen hattest.
     
  6. Patt

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    Tolle Bilder und super das Dein Kleid noch rechzeitig fertig wurde.

    Aber eins must Du mir verraten. Wie bist Du mit dem Kleid in den Beiwagen gekommen??:qqb010:

    Das war doch sicherlich nicht einfach.
     
  7. shenja

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    Schöne Bilder und auch ich freue mich auf einen Bericht.
    Gott sei dank hat das mit dem Kleid noch geklappt. Du sahst wirklich toll aus.

    Shenja
     
  8. Ramona

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    ganz tolle Bilder!
     
  9. cookieeemonster

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    Alles Gute auch von mir. Ganz tolle Bilder und ihr seht total gut aus trotz dem ganzen Stress vorher!
     
  10. pumba

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    Bericht meiner Traumhochzeit:

    Der Abend vor der Trauung:
    Nachdem die Kirche und die Location geschmückt waren, habe ich mich am Freitagabend auf den Weg gemacht, um mein nun hoffentlich ordentlich genähtes Kleid von der Schneiderin abzuholen- immerhin war es schon 19Uhr. Es passte soweit, nur der Neckholder musste nochmal kürzer gemacht werden. Aber mein Herz machte vor Freude mehrere Saltos und ich konnte beruhigt und überaus glücklich nach Hause fahren.
    Die Nacht vor der Trauung habe ich im Hause meiner Schwester verbracht, da wir gemeinsam noch die Menükarten basteln wollten. Problem war nur, dass mein Schwager auf dem Richtfest eines Freundes ordentlich einen gezischt hatte und wir zwei Damen das Passwort für das Computerprogramm in dem die Menükarte gespeichert war nicht hatten. Lange Rede kurzer Sinn, wir sind mit den Karten erst gegen 3Uhr fertig geworden.
    Aber wir haben uns köstlich über meinen Schwager amüsiert als er gut angetrunken nach Hause kam und uns einen vom Krieg erzählt hat.

    Der Morgen des lang ersehnten Tages:
    Nach dieser kurzen Nacht, bin um 6Uhr wieder aufgestanden, stand kurz darauf der Friseurtermin an. Natürlich wurde meine Schwester mal wieder nicht rechtzeitig fertig, also bin ich schon mal vorraus gefahren. Nach einem Sektfrühstück mit meiner Friseurin und später auch Schwester wurde ich geschminkt und der Schleier in die Frisur gesteckt.
    Soweit so gut, die Zeit ist doch schneller vergangen als ich dachte, deshalb bin ich in windeseile nach Hause gefahren um mich anzukleiden, da um 9.30Uhr bereits der Termin mit dem Fotografen angesetzt war.
    Wir waren in einem kleinen Minipark mit angrenzendem Wäldchen. Ich denke mal es werden traumhaft schöne Fotos geworden sein. Werde auf jeden Fall welche hochladen, wenn die Fotos fertig bearbeitet sind.
    Dann schnell wieder nach Hause fahren, natürlich hat sich alles in die Länge gezogen und wir haben Unmengen Fotos gemacht: im Wald, beim Teich, beim Pavillion und worauf ich mich ganz besonders freue mit einem Spiegel. Durch Zufall kam ein Mairienkäfer auf meinen Handschuh geflogen, das war natürlich spontan ein superschönes Motiv(das ist doch bestimmt ein gutes Zeichen für unsere Ehe).
    Zuhause haben wir flott noch ein paar belegte Brötchen verdrückt, dann kamen schon die ersten Gäste.
    Getroffen haben wir uns im Hof meines Elternhauses um gemeinsam zur Kirche zu gehen.

    Endlich wir machen uns auf den Weg zum Hafen der kirchlichen Ehe:
    Nachdem alle Gäste versammelt waren, haben wir uns hinter dem Brautauto aufgestellt und sind langsam mit der gesamten Gesellschaft das Dorf hinunter zur Kirche gelaufen.
    Wir hatten eine wunderschöne Trauung, die von unseren beiden Pfarrern ganz rührend gestaltet wurde. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir gesanglichen Darbietungen unserer Sängerin- grandios und zum Heulen. Hinter uns konnte man immer wieder mal hören wie die Freudentränen-Taschentücher zum Einsatz gekommen sind!

    Nach der Trauung warteten auf dem Kirchplatz meine Arbeitskollegen mit den Kindern die wir betreuen- jedes Kind hatte eine rote Rose in der Hand. Daran befestigt war ein Papierherz auf dem steht was sie uns wünschen.
    Als nächstes stand mein Fastnachtsverein Spalier, ebenfalls mit Röschen für mich und für meinen Mann mit Herzluftballons.
    Und dann kam die Feuerwehr- wir mussten ein langes Holzstück mit einer sehr sehr rostigen und stumpfen Säge in 2 Teile teilen. Zwischendurch gab es einen Schluck zur Stärkung und weiter geht`s, aber nur solange bis ich den Holzgriff der Säge plötzlich, oh Schreck, in der Hand hatte. Damit war das Gelächter natürlich auf meiner Seite. Nach notdürftiger Reperatur haben wir das Holzstück doch noch zersägt.
    Nun war es an der Zeit ins Brautauto zu steigen und sich mit offenem Verdeck in die nächste Ortschaft chauffieren zu lassen.

    Nach einem kleinen Sektempfang gab es Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen. Die Hochzeitstorte haben wir gemeinsam angeschnitten- keiner hatte die Hand oben.

    Brautentführung:
    Nach dem Kaffee sind viele der Gäste bei schönstem Hochzeitswetter an die frische Luft gegangen. Meine Schwester bat mich darum, dass ich mir noch etwas anschauen möge, ich bin dann auch bereitwillig mitgegangen und habe nichts Böses dabei geahnt. Plötzlich zog sie mich im Stechschritt mit sich mit, hat mich in einen mit offenen Türen und laufendem Motor bereit stehenden Kastenwagen verfrachtet und los ging es. Wir sind dann auf die Wasserkuppe gefahren- unglaublich wie uns die Leute angestarrt haben, kommt ja auch nicht alle Tage vor, dass da oben eine Braut durch die Gegend läuft. Auf jeden Fall haben die Mädels Freikarten für die Fahrattraktionen besorgt und wir haben uns in eine der Rutschen gesetzt und sind den Berg runter und wieder hinauf gefahren. Wir hatten unglaublich viel Spaß.
    Problematisch war nur, dass mein Mann losgefahren ist ohne die Männer mitzunehmen, die in das Unternehmen Brautentführung eingeweiht waren. Das heißt er hatte keine Chance mich zu finden, da er ja davon ausging mich in irgendeiner Kneipe, Wirtschaft oder Pizzeria zu finden.
    Und weil es so lange gedauert hat, haben wir uns ein wenig in die Sonne gesetzt, neben ein paar Biker. Diese haben uns nach kurzer Zeit angeredet und wir sind in Kontakt gekommen. Sie fanden die Idee mit der Brautentführung sehr lustig und sind auf die Idee gekommen mich mit dem Beiwagen zurück zu meinem Bräutigam zu bringen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie etwas von der Hochzeitstorte zu Essen bekommen. Ich, kein Kind von Traurigkeit, bin nach kurzer Überlegung mitsamt Brautkleid in den Beiwagen eines mir wildfremden Mannes geklettert und los ging es mit 90km/h die Wasserkuppe hinuter und dann zur Location, wo den Gästen die Kinnlade runterfiel als wir mit viel Krach und Getöse dort ankamen.
    Natürlich haben meine Biker Torte und Kaffee bekommen. Als sie wegfuhren haben sie nochmal richtig aufgedreht und sind dann verschwunden.

    Essen und Abendgestaltung
    Das Essen war eine Wucht, alle Gäste und natürlich auch wir, waren begeistert. Besonders toll, fande ich, dass meine Helfer wunderschöne Obstplatten angerichtet haben. Dazu muss man wissen, dass dies alles Laien und keine Fachfrauen waren. Dafür ziehe ich vor ihnen den Hut. Mein Küchenteam hat sich super verstanden und im Laufe des Abends fand man den ein oder anderen Gast immer mal in der Küche um mit dem Küchenteam anzustossen. Dementsprechend gute Laune wurde auch in der Küche und hinter der Theke verbreitet. Besser Helfer hätte ich nicht finden können.
    Da viele von unseren Gästen mit ihren Digitälkameras Fotos gemacht haben, hat meine Schwester darum gebeten die Speicherkarten ihrem Freund zu geben. Dieser hat die Fotos auf seinen Laptop geldaden und über den Beamer auf die Wand der Bühne projeziert. Es war wunderschön die an diesem Tag gemachten Fotos sich anschauen zu können. Diese Fotos liefen bereits beim Abendessen und es war ungemein interessant wie die Gäste durch das Betrachten der Bilder vom Essen abgelenkt wurden- ich muss gestehen mir ging es ja nicht anders. Ich fand diese Idee meiner Schwester und ihres Freundes so rührend, dass es mir die Sprache verschlagen hat und das will schon was bedeuten.

    Vor dem Nachtisch begannen dann die ersten Spiele: Meine Schwester hatte ca. 50 Herzluftballons mit Geldstücken befüllt, diese musste ich mit Schwimmflossen zertreten, während mein Mann die Geldstücke mit Boxhandschuhen vom Boden aufheben musste. Freunde von uns haben ein Lied gedichtet, bei dem die ein oder andere Peinlichkeit die sich mein Mann oder ich im Laufe unseres Lebens geleistet haben, zu Tage gebracht wurde. Die rasenden Reporter Susi Sonnenschein und Hugo Haudrauf kamen vorbei und haben ein muskalisches Interview mit uns geführt: auf bestimmte Fragen kam ein bekanntes Lied, welches jeweils zu der Frage passte.
    Im Laufe des Abends kamen noch einige weitere Spiele hinzu die für Kurzweil gesorgt haben.

    Ein bisschen doof war, dass der Schokobrunnen nach dem Auffüllen mit neuer Schokolade, genau in dem Moment als ich davor stand quasi explodiert ist und mein Brautkleid mit ganz viel Schokolade versehen hat- wie gut das es die Reinigung gibt!
    Aber egal, getantz haben wir trotzdem, je später der Abend desto schwungvoller. Der Hochzeitswalzer war nicht ganz so perfekt, wie wir es uns gewünscht hätten, da ich hin und wieder über meinen Reifrock gestolpert bin.
    Zur späteren Stunde (etwa 3Uhr) bin ich dann von meinen Brautschuhen auf Turnschuhe umgestiegen und habe den Reifrock ausgezogen, um richtig Tanzen zu können.

    Da ich mir keinen extra Brautstrauß zum Werfen bestellt habe und meine weiblichen unverheirateten Gäste darauf bestanden haben, dass ich werfen soll, habe ich kurzerhand einige geschenkte Rosen zu einem kleinen Strauß zusammengebunden und habe diesen dann geworfen.

    Es war eine wunderschöne Feier und auch wenn man sich nicht selbst loben sollte, so muss ich doch sagen, dass ich stolz darauf bin, dass ich an alles gedacht habe und alles (bis auf den Schokobrunnen) perfekt abgelaufen ist.
    Alle Gäste waren begeistert von der schlichten, aber dennoch eleganten Dekorationen und der Gestaltung der gesamten Feier. Besonders toll fanden sie die Idee meiner Schwester für das Gästebuch: sie hat aus Holz einen Bilderrahmen gebastelt, der von beiden Seiten farblich anders gestaltet wurde, dazu hat sie einen befreundeten Fotograf bestellt, der von jedem Gast ein Foto in diesem Rahmen geschossen hat. Diese Fotos werden dann entwickelt und mit einem bereits vom Gast ins Buch eingetragenen Spruch an uns als Geschenk überreicht.

    Ich könnte natürlich noch ganz viel weiterschreiben, weil an diesem Tag so viele Eindrücke auf uns eingewirkt haben, die diesen Tag unvergesslich machen, aber ich denke ich habe bei Weitem genug geschrieben, um euch einen Eindruck von unserem Hochzeitstag zu vermitteln.
    Ich wünsche jedem von euch, dass euer Hochzeitstag genauso wunderbar werden möge wie der unsrige
     

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